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URL:http://www.dahme-seenland.de/veranstaltung/potsdam/museum-fuer-einen-so
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LOCATION:Schloss Sacrow\, Krampnitzer Str. 33\, 14469 Potsdam
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SUMMARY:Museum für einen Sommer: DYSTOPIA - Wolfgang Petrick\, HELMA & Fri
 ends - VERNISSAGE
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DESCRIPTION:Museum für einen Sommer\n\nDYSTOPIA – Wolfgang Petrick & Fr
 iends\n\n4\\. Juli bis 13. September 2026\n\nHommage an den Maler\, Instal
 lations‐ und Multimedia‐Künstler Wolfgang Petrick (1939‐2025).\n\n
 Im Rahmen seiner Ausstellungsreihe ‚Museum für einen Sommer’ zeigt Ar
 s Sacrow e.V. vom 4. Juli bis 13. September eine Hommage an den Maler\, In
 stallations- und Multimedia-Künstler Wolfgang Petrick (1939-2025).\n\nPet
 ricks umfangreiches Lebenswerk ist von Kriegserlebnissen\, Trümmerlandsch
 aften und seiner Jugend im eingemauerten Westberlin geprägt. Als Schüler
  erlebte er in Ludwigsfelde Bombardements der Alliierten auf das Flugmotor
 enwerk Genshagen\, beobachtete die mörderische Jagd auf KZ-Häftlinge vor
  seiner Haustür und fertigte seine ersten Bilder über den Koreakrieg an.
  Das Thema Krieg hat ihn nie mehr losgelassen und verleiht seinem Werk heu
 te wieder eine politische Aktualität. Petricks kulturpessimistischer und 
 dystopischer Blick begegnet uns auch in den erotisch aufgeladenen Cyborg-M
 ischwesen seiner Gemälde\, seiner ‚Verwesungsskulpturen’ und Mensch-T
 ier-Maschinen-Installationen\, die uns eine außer Kontrolle geratene\, tr
 anshumane Zukunft prophezeien.\n\n Als Kunststudent fühlte sich Wolfgang 
 Petrick zu Werken von Otto Dix\, Georg Grosz und Max Beckmann hingezogen\,
  aber auch zur Art Brut eines Jean Dubuffet oder der expressiven Malerei v
 on James Ensor. Er warMitbegründer der ersten Berliner Produzentengalerie
  [_Großgörschen 35_](https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fg%C3%B6rsche
 n_35)\, wurde zum Wortführer der Kritischen Realisten und nahm 1977 an de
 r Documenta 6 in Kassel teil. Petrick war Mitglied der Akademie der Künst
 e und unterrichtete drei Jahrzehnte lang Meisterklassen an der Berliner Ho
 chschule der Künste (heute UdK).\n\nDie Verletzlichkeit und Versehrtheit 
 von Mensch und Natur in einer zerstörerischen ‚Zivilisation’ ist ein 
 wiederkehrendes Thema Wolfgang Petricks bis in sein Spätwerk hinein\, das
  in Schloss Sacrow ausführlich präsentiert wird. Diese Hommage an einen 
 international renommierten Protagonisten der Neuen Figuration wird ergänz
 t durch künstlerische Positionen seiner Frau Helma (1940-2025) und ehemal
 iger Studierender und Künstlerfreunde unterschiedlicher Generationen.\n\n
 Einzelne Gemälde Wolfgang Petricks werden in der Ausstellung zum ersten M
 al auch als KI-animierte Videoclips des Fotografen Boris Eldagsen zu sehen
  sein.\n\nMit Arbeiten von Tatjana Bergius\, Boris Eldagsen\, Ewa Finn\, S
 amira Freitag\, HELMA\, Berit Myrebøe\, Matthias Reichelt\, Dennis Rudolp
 h\, Heike Ruschmeyer\, Jan Sobottka\, Iva Vacheva\, René Wirths\n\nKurato
 r: Michael M. Thoss\n\nMit freundlicher Unterstützung der SPSG Stiftung P
 reussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg  und dem Land Branden
 burg\n\nKontakt:\n\nArs Sacrow e.V.\n\n \nTelefon: +49 331 5052144\nEmail:
  karten@ars-sacrow.de\nWebseite: https://www.ars-sacrow.de\n\nWeitere Info
 rmationen zur Veranstaltung: http://www.dahme-seenland.de/veranstaltung/po
 tsdam/museum-fuer-einen-sommer-dystopia-wolfgang-petrick-helma-und-friends
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