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LOCATION:Museum Utopie und Alltag. Alltagskultur und Kunst aus der DDR\, Er
 ich-Weinert-Allee 3\, 15890 Eisenhüttenstadt
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 Alltagskultur und Kunst aus der DDR, Erich-Weinert-Allee 3, 15890 Eisenhü
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SUMMARY:Internationaler Museumstag - Kuratorischer Rundgang durch die Ausst
 ellung \"Fremde Freunde\"
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DESCRIPTION:Im Rahmen des Internationalen Museumstags bieten wir um 12 Uhr 
 einen kuratorischen Rundgang durch die Sonderausstellung „Fremde Freunde
 . Völkerfreundschaft zwischen Ideal und Wirklichkeit“ an.\n\nSowohl der
  Rundgang als auch der Museumseintritt sind kostenfrei.\n\nFREUNDSCHAFT! E
 ine oft genutzte Formel in der offiziellen Sprache der DDR. Der Sozialismu
 s als weltumspannende Bewegung ist in den frühen Jahren nach dem Zweiten 
 Weltkrieg sowohl Ideologie als auch Verheißung. Die Praxis der internatio
 nalen Solidarität und der Völkerfreundschaft prägt globale Politiken eb
 enso wie den Alltag der Menschen. \n\nDie noch junge DDR wirbt um transnat
 ionale Bündnisse\, auch um die eigene Legitimation zu sichern. Wichtige P
 artner sind Länder\, die sich aus kolonialer Abhängigkeit befreien. Mit 
 Nationen wie Vietnam\, Ägypten oder Kuba ist die DDR politisch\, ökonomi
 sch und kulturell verbunden. Staatlich gelenkte Solidaritätsbekundungen d
 urchziehen den Alltag in Schule\, Betrieb und Freizeit. Das Fortwirken ras
 sistischer Bilder und Gewalt wird dabei wenig hinterfragt\, auch nicht als
  sich Angriffe auf Menschen\, die unter anderem über Arbeitsabkommen ins 
 Land kommen\, in den 1980er Jahren mehren.\n\nDie Ausstellung blickt auf d
 ie Widersprüche der vielzitierten Völkerfreundschaft anhand der Museumsb
 estände: Ob importierte Genussmittel\, Kinderbücher\, Lehrmittel\, Gemä
 lde oder Plastiken – rassistische Bilder und Ausgrenzung lassen sich hie
 r ebenso feststellen\, wie Appelle und konkrete Ansätze zu deren Überwin
 dung. Die Museumsbestände erzählen vor allem den Alltag einer als _weiß
 _ vorgestellten Gesellschaft. Positionen von Menschen mit Einwanderungsges
 chichte sind hier kaum zu finden. In Workshops\, Gesprächsrunden und Depo
 tbesuchen werden diese Aspekte diskutiert\, ergänzt und mit aktuellen Erf
 ahrungen verbunden.\n\nKontakt:\n\nMuseum Utopie und Alltag. Alltagskultur
  und Kunst aus der DDR\nErich-Weinert-Allee 3\n15890 Eisenhüttenstadt\nTe
 lefon: +49 03364 417 355\nEmail: museum@utopieundalltag.de\nWebseite: http
 s://www.utopieundalltag.de/\n\nWeitere Informationen zur Veranstaltung: ht
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CATEGORIES:Führung / Besichtigung
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