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        Foto: Tourismusverband Dahme-Seenland e.V./Pauline Kaiser Schreibwerkstatt, Foto: Tourismusverband Dahme-Seenland e.V./Pauline Kaiser

Die Macht der Wörter - Workshop

Königs Wusterhausen, 31. Dezember 2019
von Pauline Kaiser

12 Teilnehmer, 1 Dozentin, 2 Tage - Die Schreibwerkstatt der TAB mit Petra van Laak von “Text: van Laak” zum Thema "Die Macht der Wörter". Ein wirklich spannender und informativer Workshop, der mir sehr viel gebracht hat. Der Verband hatte mich bereits in der Theoriephase, im September, gefragt, ob ich daran teilnehmen möchte. Natürlich sagte ich ja, denn "immer schön alles mitnehmen". Vom 04. - 05.12.2019 war es dann soweit - in den Räumlichkeiten der TMB in Potsdam fand der Workshop statt.

Ablauf
Beide Tage starteten um 9:30 Uhr. Es gab jeweils 3 Pausen - Kaffee, Mittag, Kaffee mit je einer kleinen Auswahl an Köstlichkeiten. Gegen 17:00 Uhr war der Tag dann zu Ende und es ging nach Hause. Eine direkte Agenda gab es nicht. Wir durften Wünsche äußern bzw. sagen, was wir uns von dem Workshop erhofften. Danach bastelte Petra van Laak uns die Aufgaben zusammen.

Tag 1
Nach der Wunschäußerung, verbunden mit einer Vorstellungsrunde, sollte sich jeder eine Karte vom Tisch nehmen, auf der Wörter wie "Fehler" oder "Pestizide" standen. Ich hatte "Klimawandel". Dann sollten wir die Karte umdrehen und wir entdeckten ein anderes Wort, was aber das Gleiche bedeutete. So standen da "Irrtum", "Pflanzenschutzmittel" und "Treibhauseffekt". Bei jedem der Wörter hatte man eine unterschiedliche Assoziation. Für mich klingt Klimawandel, durch das Wort "Wandel", was häufig etwas positives ist, schöner, als Treibhauseffekt, da in dem Wort "treiben" drin vorkommt, was für mich nach Hektik und Verfolgung klingt. Es war sehr interessant zu sehen, wie durch solch ein einfaches Ersetzen des Wortes eine andere Stimmung erzeugt werden kann. Es wird in der Presse auch "politisches Framing" genannt, wenn man gezielt Wörter einsetzt, die einen aufhorchen lassen. Als nächstes arbeiteten wir in einem für uns zusammengestellten Arbeitsheft. In diesem waren verschiedene Texte, die wir uns durchlesen sollten und sagen sollten, was uns gefällt und was nicht. Die Texte in denen unsere Sinne angesprochen wurden, kurze Sätze verwendet wurden und man etwas beschrieben hat, kamen viel besser an als welche, die das nicht hatten. Weitere solcher Übungen folgten und wir bekamen ein Bild davon, was wir üblicherweise falsch machten. Nach der letzten Kaffeepause sollte sich jeder 3 Bilder von 3 versch. Stapeln nehmen. Auf den Bildern waren Augen, Nasen und Münder drauf. Dann sollten wir die Karten zusammenkleben und uns zu der Person eine Geschichte ausdenken mit 4 Satzanfängen - “Ich bin…” “Gestern habe ich…” “Leider…” “Kannst du mir…”. Es sind sehr viele lustige Sätze bei entstanden, was unsere Kreativität fördern sollte.

Tag 2
Am 2. Tag begannen wir mit Schreibübungen. Nach einem bestimmten Muster, einer Art Anleitung, sollten wir zu einem Thema unserer Wahl einen Text schreiben. Ich schrieb einen Einleitungstext zur redaktionell erstellten Seite des Paul-Gerhardt-Weges. Anschließend lasen wir die Texte eines jeweils anderen und gaben ihm Tipps. Nach erneuter Überarbeitung durfte man dann, wenn man wollte, der Gruppe seinen Text vorlesen und bekam weitere Anmerkungen. Anschließend sollte sich jeder Überschriften aus Boulevardzeitungen aussuchen und berichten, was daran das Besondere ist und welche Stilmittel verwendet wurden. Ein Stilmittel, was die Bildzeitung zum Beispiel gern verwendet sind sogenannte "Trigger-Wörter". Zu ihnen zählen "Sex, Geld, Tod", etc. . Im Anschluss daran nahm sich jeder ein Bild, was ihn ansprach und wir kreierten im Style der Überschrift, passend zum Bild, eine neue Überschrift. Im kreativen Flow drin, machten wir uns dann daran zu unseren Texten Überschriften zu finden. Als der Feierabend dann schon näher rückte, sprachen wir nach Mehrheitsentscheidung nur noch über bestimmte, brennende Themen. Dazu zählten die gendersensible Sprache und der Unterschied bzw. was zu beachten ist bei Print- und Webtexten.

Mir haben die 2 Tage sehr viel Spaß gemacht, und auch wenn ich etwas k.o. war, hätte es gern noch weiter gehen können, da zu dem Thema noch längst nicht alles gesagt wurde.

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