openart Lausitz Biennale Ausstellung

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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Künstlerische Positionen

Cihangir Gümüstürkman verwandelt die große Wiese hinter der Scheune in ein begehbares Labyrinth, dessen Wege keinen eindeutigen Ausgang versprechen.

Victoria Gentschs Brikett-Sofa „Coal Conversation Pit“ wird zum Ort der Begegnung und des Austauschs, während Simono die andere Hälfte der Scheune mit Licht und Trommelklängen erfüllt und eine atmosphärische Gegenwelt schafft.

Im ehemaligen Tanzsaal eröffnet Inna Artemova mit ihren Malereien Visionen und Utopien eines zukünftigen Lebens in der Lausitz. Katrin Günther setzt dem großformatige Zeichnungen entgegen, in denen Transformation als ein Verwirbeln ehemals fester Strukturen sichtbar wird.

Auf der Bühne ist in einer Videoarbeit Johanna Reich zu sehen. Dem Publikum den Rücken zugewandt, steht sie in einer weiten, noch leeren Sandlandschaft und lässt – im Bild einer bereinigten, neu geordneten Welt – eine goldene Fahne im Wind flattern.

In den Galerieräumen wird die Geschichte des Ortes auf vielschichtige Weise aufgegriffen und in zeitgenössische Bildsprachen übersetzt.

Siegfried Kober zeichnet mit Draht Tiere nach, die einst zum Alltag des Hofes gehörten. Seine filigranen Skulpturen wirken wie fragile Erinnerungen, die den Raum durchziehen und ihm eine leise, beinahe flüchtige Lebendigkeit verleihen.

Parallel dazu zeigt Sabine Schäfer Fotografien von Bäumen, die in intensiven Magenta-, Türkis- und Gelbtönen verfremdet und auf Aludibond-Platten gedruckt sind. Über QR-Codes auf den Arbeiten lassen sich Klangkompositionen der Künstlerin abrufen, in denen das Summen von Bienen und Käfern eine akustische Ebene eröffnet und die visuelle Erfahrung erweitert.

Im ehemaligen Schankraum – dem zweiten Galerieraum - installiert Detlef Schweiger seine Arbeit „spectra_ flexum“. Tausende gebrauchte CDs fügen sich zu einem raumgreifenden Gefüge aus Reflexion und Licht, während die gespeicherten Inhalte der Datenträger unsichtbar und unzugänglich bleiben.

Im ehemaligen Pferdestall zeigt Luci Kork zwei Videoinstallationen, die sich auf poetische Weise mit der Geschichte der Seidenraupenzucht in der Region auseinandersetzen. In einer Arbeit unternimmt sie den ebenso zarten wie aussichtslosen Versuch, einem Seidenspinner das Fliegen beizubringen. Die zweite Videoarbeit zeigt die Künstlerin selbst: In ein scheinbar endloses Tuch gerollt, verpuppt sie sich wie eine Seidenraupe.

Ein filmischer Beitrag stammt von Luka Golinski und Mira Dubian. Er wurde bereits auf den Filmfestspielen Cottbus ausgezeichnet. Dieser niedersorbische Coming-Out-Film erzählt von einem Dorf, einem Sommer und einer Freundschaft – und von all den Fragen, die das Erwachsenwerden begleiten.
aufklappeneinklappen
  • Foto: Maysun Kellow
  • Foto: Simono
  • Foto: Jannis Osterburg

Künstlerische Positionen

Cihangir Gümüstürkman verwandelt die große Wiese hinter der Scheune in ein begehbares Labyrinth, dessen Wege keinen eindeutigen Ausgang versprechen.

Victoria Gentschs Brikett-Sofa „Coal Conversation Pit“ wird zum Ort der Begegnung und des Austauschs, während Simono die andere Hälfte der Scheune mit Licht und Trommelklängen erfüllt und eine atmosphärische Gegenwelt schafft.

Im ehemaligen Tanzsaal eröffnet Inna Artemova mit ihren Malereien Visionen und Utopien eines zukünftigen Lebens in der Lausitz. Katrin Günther setzt dem großformatige Zeichnungen entgegen, in denen Transformation als ein Verwirbeln ehemals fester Strukturen sichtbar wird.

Auf der Bühne ist in einer Videoarbeit Johanna Reich zu sehen. Dem Publikum den Rücken zugewandt, steht sie in einer weiten, noch leeren Sandlandschaft und lässt – im Bild einer bereinigten, neu geordneten Welt – eine goldene Fahne im Wind flattern.

In den Galerieräumen wird die Geschichte des Ortes auf vielschichtige Weise aufgegriffen und in zeitgenössische Bildsprachen übersetzt.

Siegfried Kober zeichnet mit Draht Tiere nach, die einst zum Alltag des Hofes gehörten. Seine filigranen Skulpturen wirken wie fragile Erinnerungen, die den Raum durchziehen und ihm eine leise, beinahe flüchtige Lebendigkeit verleihen.

Parallel dazu zeigt Sabine Schäfer Fotografien von Bäumen, die in intensiven Magenta-, Türkis- und Gelbtönen verfremdet und auf Aludibond-Platten gedruckt sind. Über QR-Codes auf den Arbeiten lassen sich Klangkompositionen der Künstlerin abrufen, in denen das Summen von Bienen und Käfern eine akustische Ebene eröffnet und die visuelle Erfahrung erweitert.

Im ehemaligen Schankraum – dem zweiten Galerieraum - installiert Detlef Schweiger seine Arbeit „spectra_ flexum“. Tausende gebrauchte CDs fügen sich zu einem raumgreifenden Gefüge aus Reflexion und Licht, während die gespeicherten Inhalte der Datenträger unsichtbar und unzugänglich bleiben.

Im ehemaligen Pferdestall zeigt Luci Kork zwei Videoinstallationen, die sich auf poetische Weise mit der Geschichte der Seidenraupenzucht in der Region auseinandersetzen. In einer Arbeit unternimmt sie den ebenso zarten wie aussichtslosen Versuch, einem Seidenspinner das Fliegen beizubringen. Die zweite Videoarbeit zeigt die Künstlerin selbst: In ein scheinbar endloses Tuch gerollt, verpuppt sie sich wie eine Seidenraupe.

Ein filmischer Beitrag stammt von Luka Golinski und Mira Dubian. Er wurde bereits auf den Filmfestspielen Cottbus ausgezeichnet. Dieser niedersorbische Coming-Out-Film erzählt von einem Dorf, einem Sommer und einer Freundschaft – und von all den Fragen, die das Erwachsenwerden begleiten.
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  • Foto: Maysun Kellow
  • Foto: Simono
  • Foto: Jannis Osterburg

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03253 Doberlug-Kirchhain

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Leichter Regen

  • Freitag
    10 18
  • Samstag
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03253 Doberlug-Kirchhain

Tel.: 035322-6888516
Fax: 035322-6888518

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