"Wir sind keine Engel" Kunstausstellung im Prignitz-Museum am Dom Havelberg

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p.P. = pro Person, p.P./N = pro Person / Nacht, p.E./N = pro Einheit/ Nacht, EZ = Einzelzimmer, DZ = Doppelzimmer, FeWo = Ferienwohnung oder -haus, App. = Appartement, Suite = Suite, FR = Frühstück, HP = Halbpension, VP = VollPension

Malerei, Installation, Fotografie von Andrea Freiberg, Berlin und Nebra (Unstrut)

_Ein Augenblick fächert sich kaleidoskopisch in zwölf Variationen auf – das Gleiche zwölf Mal anders. Andrea Freiberg lädt uns dazu ein, innezuhalten. Ihre Malerei verwandelt scheinbare Straßenszenen in magische Ereignisse des Sehens. Was sollen wir glauben, fragen wir uns, und schauen magnetisiert in die Augen des Mädchens im Engelkostüm. Zwölfmal vervielfältigt ringt die Illusion mit der Wahrheit und stellt die Realität auf den Prüfstand. Auch in der Zeitung geht es nicht engelhaft zu, und was auf der Straße liegen bleibt, ist nicht aus den Wolken gefallen. Andrea Freiberg geht mit ihrer Malerei dazwischen, bewahrt und spielt mit der Hoffnung, dass mal einer vom Himmel fällt. Doch die Flügel sind nur angeklebt. Ist Rettung in Sicht, oder sind wir verloren?_

Andrea Freiberg setzt sich mit den Sehweisen einer sich wandelnden Wirklichkeit auseinander. Die Erfahrung, dass die vertraute Welt plötzlich eine andere sein kann, hat sich ihr im Systemwechsel der 90er Jahre tief eingeprägt und ist ein Triebfaktor in ihrer Kunst. Sie sucht hinter der Realität die anderen, fiktiven Bilder und erforscht, wie diese sich bedingen und in den verschiedenen Medien verwirklichen. Im Prignitz-Museum zeigt die Mixed-Media-Künstlerin serielle Arbeiten. Zu sehen sind Malerei, Fotografien sowie inszenierte Objekte aus Fundstücken und Zeitungscollagen.

Andrea Freiberg wurde 1965 in Apolda geboren. Nach einer beruflichen Laufbahn als Erzieherin stieg sie aus dem Beruf aus und studierte Soziologie, Psychologie und Bildende Kunst an der Universität Siegen, sowie an der Kunstakademie in Gdańsk, wo sie sich mit dem urbanen Raum der polnischen Ostseestadt auseinandersetzte. Nach einem dreijährigen Arbeitsaufenthalt in Rom zog die Künstlerin nach Berlin und verlegte ihr Atelier nach Nebra an der Unstrut.
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Malerei, Installation, Fotografie von Andrea Freiberg, Berlin und Nebra (Unstrut)

_Ein Augenblick fächert sich kaleidoskopisch in zwölf Variationen auf – das Gleiche zwölf Mal anders. Andrea Freiberg lädt uns dazu ein, innezuhalten. Ihre Malerei verwandelt scheinbare Straßenszenen in magische Ereignisse des Sehens. Was sollen wir glauben, fragen wir uns, und schauen magnetisiert in die Augen des Mädchens im Engelkostüm. Zwölfmal vervielfältigt ringt die Illusion mit der Wahrheit und stellt die Realität auf den Prüfstand. Auch in der Zeitung geht es nicht engelhaft zu, und was auf der Straße liegen bleibt, ist nicht aus den Wolken gefallen. Andrea Freiberg geht mit ihrer Malerei dazwischen, bewahrt und spielt mit der Hoffnung, dass mal einer vom Himmel fällt. Doch die Flügel sind nur angeklebt. Ist Rettung in Sicht, oder sind wir verloren?_

Andrea Freiberg setzt sich mit den Sehweisen einer sich wandelnden Wirklichkeit auseinander. Die Erfahrung, dass die vertraute Welt plötzlich eine andere sein kann, hat sich ihr im Systemwechsel der 90er Jahre tief eingeprägt und ist ein Triebfaktor in ihrer Kunst. Sie sucht hinter der Realität die anderen, fiktiven Bilder und erforscht, wie diese sich bedingen und in den verschiedenen Medien verwirklichen. Im Prignitz-Museum zeigt die Mixed-Media-Künstlerin serielle Arbeiten. Zu sehen sind Malerei, Fotografien sowie inszenierte Objekte aus Fundstücken und Zeitungscollagen.

Andrea Freiberg wurde 1965 in Apolda geboren. Nach einer beruflichen Laufbahn als Erzieherin stieg sie aus dem Beruf aus und studierte Soziologie, Psychologie und Bildende Kunst an der Universität Siegen, sowie an der Kunstakademie in Gdańsk, wo sie sich mit dem urbanen Raum der polnischen Ostseestadt auseinandersetzte. Nach einem dreijährigen Arbeitsaufenthalt in Rom zog die Künstlerin nach Berlin und verlegte ihr Atelier nach Nebra an der Unstrut.
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